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Wie geht es mir?
Zwischen “sich gut fühlen” und sich “schlecht fühlen” gibt es unendlich viele Gefühle. Wie Farben zwischen Schwarz und Weiß, Rot und Blau, Gelb und Grün. Ich fühle mich entspannt, zornig, traurig, wütend, locker, schwebend, unsicher, krank, hungrig, anlehnungsbedürftig, aufsässig, klebrig, niedergeschlagen, entmutigt, energiegeladen, ausgepowert, sehnsüchtig usw. Dir werden, wenn du nachdenkst, sicher noch eine Menge andere einfallen...
Wenn du dich selber fragst: Wie geht es mir wirklich? Und du überlegst es ganz genau, wirst du viele Seiten und Stimmungen an dir finden.
Wohin mit mir?
Kennst du das Gefühl, wenn du nicht genau weißt, wohin mit dir? Du kannst dich nirgendwo lassen, fühlst dich nirgendwo wohl, eine Mischung aus Aggression und Wut auf alle und vielleicht auch auf dich selbst, gemischt mit Traurigkeit und Weltschmerz. Manchmal hilft es dann loszubrüllen, eine Runde um den Block zu laufen, einen Streit vom Zaun zu brechen oder mit deiner Freundin zu telefonieren. Und schon sieht die Welt wieder etwas rosiger aus.
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