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Mitschüler/innen

Die Schule ist der Ort, an dem du die meiste Zeit deines Tages verbringst, ob dir das gefällt oder nicht. Vielleicht gehörst du zu den Leuten, die gern zur Schule gehen, Spaß haben an mathematischen Formeln, englischen Vokabeln oder politischen Zusammenhängen, mit den Lehrern in der Regel gut auskommen und auch Freunde in der Klasse haben. Dann kannst du dich glücklich schätzen. Vielleicht gehörst du aber auch zu denen, für die Schule eher ein lästiges Übel ist, und du hast dich schon oft gefragt, welcher weltfremde Politiker diese unnütze Einrichtung ins Leben gerufen hat. Wenn bei dir eher der Ärger mit den Lehrern an der Tagesordnung ist und du deine Mitschüler nicht zu deinen Herzensmenschen zählst, dann kann der große Betonkasten, in dem deiner Nase nach zu urteilen, immer ein Miefgemisch aus Kreide, Schweiß und Desinfektionsmitteln hängt, zu einem Ort des Schreckens werden.

Leider kommst du aber nicht drum herum. Es gibt ein Gesetz, welches besagt, dass Kinder vom 6. Lebensjahr bis zur 9. oder 10. Klasse schulpflichtig sind. Und wenn sie das hinter sich haben, geht es munter weiter: Sie müssen entweder eine Berufsausbildung machen oder weiter die Schule besuchen bis sie 18 sind. Es ist also eine verdammt lange Zeit und deshalb von Vorteil, wenn du dich damit auseinandersetzt und guckst, wo es Verbesserungsmöglichkeiten für dich gibt.

Deine Mitschülerinnen und -schüler, sind Menschen, die du täglich triffst, mit denen du erstmal ganz zufällig in eine Klasse eingeteilt worden bist. Seither verbringst du mit ihnen einen Großteil deines Tages auf engem Raum. Umso schöner ist es, wenn einige von ihnen sehr nett sind und du dich mit ihnen gut verstehst. – Dann hast du auf jeden Fall triftige Gründe, dich auf die Schule zu freuen, auch wenn dich der Unterricht selbst nicht immer in Freudentaumel versetzt.

Mitschüler sind erstmal Kolleg/innen
Es kann aber auch sein, dass du keine richtigen Freunde oder Freundinnen in deiner Klasse findest. Dann ist es hilfreich, wenn du dich erinnerst, dass ihr willkürlich zusammengewürfelt seid, so etwa wie die Kolleginnen und Kollegen in einer Firma. Ihr seid Arbeitskollegen. Wenn sich keine richtige Freundschaft zwischen dir und einer/einem deiner Mitschülerinnen und Mitschüler entwickelt, ist das zwar schade, aber: Freunde und Freundinnen finden sich auch noch woanders. Schau dich um, auf dem Schulhof, in der Parallelklasse, in der Foto-, Koch-, Computer-, Breakdance-, Schach- oder Theater- AG... Oder, oder, oder, es gibt viele Möglichkeiten. Wenn du in einen Kurs gehst, den du nach deinen Interessen auswählst, dann weißt du wenigstens von den Anderen schon eins: Sie teilen dein Interesse an Judo, Laufen, Schwimmen, Tanzen, Lesen oder was auch immer dein Herz hoch hüpfen lässt.