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Deine Geschwister

Die meisten Menschen, die man fragt, wie sie zu ihren Geschwistern stehen, antworten mit einer doppelten Aussage. “Eigentlich mag ich sie gern, aber manchmal gehen sie mir furchtbar auf die Nerven.”

Wenn du überlegst, dass Geschwister in der Regel die Menschen sind, die du am längsten kennst, ist das schon verrückt. – Was sie auszeichnet ist, wenn sie nicht zu weit vor oder nach dir geboren wurden, dass du mit ihnen im gleichen Boot sitzt. Ihr habt, zumindest teilweise, dieselben Eltern, und rein äußerlich betrachtet mit denselben Freuden und Widrigkeiten zu tun. – Wenn es gut läuft, könnt ihr jedenfalls etwas miteinander anfangen, könnt euch austauschen, wenn ihr euch über eure Eltern ärgert und euch verbünden, wenn einem von euch Ungerechtigkeit widerfährt. – Das geht, selbst wenn ihr in der Schule und in eurer Freizeit getrennte Wege geht.

“Geschwisterliebe”
Wie sich Geschwister verstehen, ob sie ein Herz und eine Seele sind oder sich am liebsten gegenseitig den Hals umdrehen würden, hängt ganz oft nicht von ihnen selbst ab, sondern von der Art, wie die Eltern mit ihnen umgehen. Wenn du das Gefühl hast, dein kleiner Bruder wird immer vorgezogen, bist du meist auf deinen Bruder sauer. Letztendlich ist es aber so, dass deine Eltern ja diejenigen sind, die euch vielleicht ungleich behandeln, den einen dem anderen immer als Vorbild hinstellen und so ihren Teil dazu beitragen, dass du vielleicht so negative Gefühle deinem Bruder oder deiner Schwester gegenüber entwickelst.

Also: Richte deine Beschwerde zunächst an die Erwachsenen. Vielleicht sogar mit deinem Bruder oder deiner Schwester zusammen. Wenn es wirklich starke Ungerechtigkeiten gibt, wirst du nämlich feststellen, dass selbst das Kind, das immer vorgezogen wird, sich nicht ganz wohl in seiner Haut fühlt.

Einzelkind
Ohne Geschwister sieht das Leben anders aus: Du musst nicht teilen, weder deine Geschenke, noch deine Kaugummis, noch die Aufmerksamkeit deiner Eltern. Auf der anderen Seite gibt es erst mal auch niemanden, aus deiner “Liga”, der auf deiner Seite ist, wenn du gerade Stress mit deinen Eltern hast oder es Geheimnisse auszutauschen gibt, die erstmal nicht für Elternohren bestimmt sind. Es gibt keinen, mit dem du auf gleicher Ebene üben kannst, wie man streitet, gemeinsam Streiche aushecken oder auf Partys gehen kannst.

Familienzusammenstellung
Es hat also alles seine Vor- und Nachteile. Ganz gleich, wie es bei dir aussieht, vielleicht hast du auch Halb-Geschwister oder musst dich mit neuen Partnern deiner Eltern auseinandersetzen, aussuchen kann man sich die Familienformation als Kind in der Regel nicht. Und das bedeutet zweierlei: Einerseits hast du keinen Einfluss, andererseits aber auch keine Verantwortung dafür, wenn sich deine Eltern trennen oder wenn einer einen neuen Partner findet, mit dem er oder sie nicht glücklich ist.